Unterzeichnung (vorne v. l.): Manfred Schröder vom SV Scharrel, Peter Hermes vom SV Strücklingen und Josef Kramer vom BW Ramsloh erschaffen zusammen mit Martin Rosenbaum und Andre Witten (hinten v.l.) die JSG Saterland.
Die neue Spielgemeinschaft soll das „Wir-Gefühl“ im Saterland stärken. Dafür gibt es ein umfangreiches Jugendkonzept.

Es war ein historischer Moment für die Fußballwelt im Saterland: „Fußball kann Menschen zusammenbringen, egal welche Hautfarbe, Geschlecht oder sozialen Hintergrund sie haben“ betonte Peter Hermes, Vorsitzender des SV Strücklingen am Freitagabend im dortigen Vereinsheim. Zusammen mit BW Ramsloh und dem SV Scharrel gründete der SVS die neue Jugendspielgemeinschaft Saterland (JSG). Ein Team, zu dem Martin Rosenbaum, Adrian Witten, Michael Klären, Uwe Kösters, Wolfgang Neitzel und Wilfried Dannebaum gehören, hatte sich in den letzten Monaten um die Gründung dieser JSG gekümmert. „Wir wollen als verantwortliche des SV Scharrel, Blau-Weiß Ramsloh und SV Strücklingen diese Chance nutzen. Mit dem Jugendkonzept wollen wir die Organisation, die Inhalte und die Ziele der Jugendarbeit deutlich und transparent machen“, betonte Hermes.

Orga-Team-Leiter Martin Rosenbaum präsentierte das Jugendkonzept der JSG Saterland. Aufgebaut wird das Jugendkonzept auf die seit Jahren bestehenden Spielgemeinschaften zwischen den Vereinen SV Strücklingen und Blau-Weiß Ramsloh (bereits seit den 90er Jahren) und seit etwa drei Jahren auch mit dem SV Scharrel. Das Jugendkonzept umfasst mittlerweile alle Altersklassen von der A- bis zur D-Jugend. Lediglich in den E- bis G-Jugendmannschaften kann noch auf eine Zusammenarbeit verzichtet werden.

Die Jugendlichen im A-bis D-Bereich werden künftig unter dem neuen Namen „JSG Saterland“ spielen. Damit erhoffen sich die Verantwortlichen ein gestärktes Wir-Gefühl innerhalb der Mannschaften und Jahrgänge, betonte Rosenbaum.

Ausführlich zeigte Martin Rosenbaum den Teilnehmern nach einem zeitlichen Abriss die Ergebnisse des Jugendkonzeptes auf. Mitte März startete die JSG mit ihrem ersten Trainingsmodul mit über 30 Teilnehmern. Die Trainingsmodule bestehen aus Theorie und Praxis. Auch das zweite Trainingsmodul unter dem sportlichen Berater Wilfried Dannebaum war mit über 20 Teilnehmern erfolgreich. Jährlich sollen sechs bis acht Trainingsmodule angeboten werden.

 

„Das Motto ’Zusammen sind wir stark’ zeigt das gute Miteinander der Sportvereine im Saterland und das macht mich und die Gemeinde stolz“ so Bürgermeister Hubert Frye. „Mein Respekt für dieses tolle Zukunftskonzept“, lobte auch der Kreisportbundvorsitzende Dr. Franz Stuke. Unterzeichnet wurde die neue Kooperationsvereinbarung dann von Manfred Schröder (SV Scharrel), Josef Kramer (BW Ramsloh) und Peter Hermes (SV Strücklingen).